Das neue iPhone: schon sexy, aber verdammt teuer

16. August 2010

Sehr fette Anschaffungs- und Betriebskosten für das neue iPhone

Als am 9. November 2007 der Vertrieb des iPhones in Deutschland begann, war der Spaß an dem damaligen Wunderding eines Smartphones bei vielen auch gleich wieder verflogen. Schließlich war der Kauf des iPhones, der mit einem Preis von 399 Euro nicht gerade als billig bezeichnet werden kann, mit einem 2-Jahres-Vertrag an T-Mobile gebunden. Hierin war – natürlich gratis – eine Sperre enthalten, wodurch man das iPhone wirklich während dieser Zeit auch nur im Netz von T-Mobile nutzen konnte.

iPhone 4 bei O2

Beim alten iPhone bereits ein Unding: die Vertragspflicht

Beim neuen iPhone: Anschaffungs- und Vertragskosten weiterhin exorbitant hoch

Auch, wenn das neue iPhone, das iPhone 4, weiterhin eine Smartphone-Erscheinung der Extraklasse ist, so werden auch bei diesem neuen Modell die entstehenden Kosten ein absolutes und ständig aufstoßendes Negativum bleiben. Zwar kann man es ohne Vertrag bei verschiedenen Anbietern kaufen, aber der Preis ist absolut unverdaulich, nämlich über 1.000 Euro muss man dafür hinblättern.

Aber auch, wenn man über einen Vertrag bei T-Mobile das neue iPhone bezieht, dann reibt man sich entweder ungläubig die Augen oder traut seinen Ohren nicht. Denn bei der wiederum über 2 Jahre laufenden Vertragsbindung entstehen bestenfalls NUR 924 Euro (das sind 38,5 Euro im Monat), im schlechtesten Falle 2.905 Euro (das sind ca. 121 Euro im Monat) an Kosten. Halleluja!

Das neue iPhone: nicht überall gleich scheißteuer

Wer aber trotzdem das Kult-Smartphone haben möchte, aber nicht ganz so viel Geld bereit ist zu investieren, sondern einen gehörigen Batzen weniger ausgeben möchte, der muss nur ein wenig in Europa reisen. Denn in Frankreich gibt’s das neue iPhone schon für 629 Euro und in Großbritannien gar bereits für 500 Pfund beziehungsweise 600 Euro.

Wenn man einen Billigflieger nimmt und gleich zwei iPhones dort kauft und eines in Deutschland wieder vertickt, zahlt sich dies auf jeden Fall aus.

Das neue iPhone: der Kult hat unumstößlich seinen Preis

Ich finde es ja auch schön, dass das iPhone ein Kultgegenstand geworden ist, weil es bei seinem Markteintritt 2007 wirklich die Mobilfunkwelt revolutionierte. Dass ein Kultgegenstand aber dann gleich so viel kosten muss, weil man auch gehörig Profit mit ihm machen will, ist leider eine sehr verächtliche Entwicklung, die leider auch ein Spiegelbild unserer derzeitigen Gesellschaft darstellt.

Alles zum neuen iPhone natürlich samt seinen Kosten kann man auf dem „iPhone-Fan“-Blog von Dirk nachlesen.

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