Vorsicht: bei öffentlich zur Schau gestellten Smartphone-Fotos

30. August 2010

Ein Smartphone-Foto gibt ungewollte Informationen preis

Eine Kleinanzeige mit Foto – plus Mehrinformation: gemacht durch ein Smartphone

Wenn man eine gute Kamera auf seinem Smartphone hat, liegt es sehr nahe, dass man sie zum Fotomachen einsetzt. Es ist ja auch sehr praktisch und unkompliziert, wenn man etwa bei einer Kleinanzeige mit Foto hierfür auf sein Smartphone zurückgreifen kann.

Jetzt kommt das Heimtückische und das für viele Ungeahnte: Wenn man derart ein Foto für eine Kleinanzeige online platziert, werden zusätzliche – private – Informationen mit abgespeichert.

Ein Smartphone-Foto enthält Metadaten

Bei modernen Smartphones werden automatisch beim Erstellen eines Fotos die Standortdaten mit eingefügt – was gerade bei teureren Wertgegenständen, die man online verticken will, fatal sein kann!

Weitere Informationen, die ein Foto enthalten kann, sind das Aufnahmedatum und technische Details zur benutzen Kamera, die allesamt beim Foto als EXIF-Daten gespeichert sind.

Smartphone-Fotos mit Metadaten möglichst nicht verwenden

Da es zahlreiche Programme gibt, mit denen man kinderlicht gezielt den Inhalt von EXIF-Daten ermitteln kann, besteht auf jeden Fall Gefahr, dass Kriminelle bestimmte sogenannte Geodaten bei Fotos für einen Einbrauch nutzen. Und natürlich dann dort – wo das Foto entstanden ist!

Oftmals wissen Smartphone- oder Handy-Benutzer aber gar nicht, dass sie von sich intime Geodaten preisgeben – da diese Funktion leider oftmals standardmäßig aktiviert ist. Daher sollte man immer nachträglich darauf Acht geben, dass man die Funktion bei seinem Mobilfunkgerät, die Geodaten aufzeichnet, zumindest wenn man damit verkauffördernde Fotos macht, deaktiviert.

Eine Smartphone-Kamera bewusst einsetzen

Ich weiß das ja selbst, wie viel Spaß es macht, mit einer guten Kamera an seinem Smartphone ständig Bilder zu schießen. Jedoch bin ich gerade bei der Preisgabe von sensiblen Daten sehr altmodisch, das heißt, NIEMAND Fremdes soll etwa über ein von mir gemachtes Foto erfahren können, wo genau ich es geknipst habe – beziehungsweise gar wo ich wohne.

Daher passe ich speziell bei Fotos, die ich online hochlade auf, dass sie nicht privat-datenverseucht sind!

Im Blog von Robert gibt es noch weitere gruselige Infos zum Thema „Geodaten durch Smartphone-Fotos“.

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